Mastzellengeschwulst | |||||||||
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1. Nest- und strangförmige, nicht umgrenzte Ansammlungen unterschiedlich großer, runder bis ovoider basophiler Zellen. Mastzellengeschwulst, Unterhaut, Hund. Giemsa-Färbung. 10x. | 2. und 3. Zellen mit deutlich erkennbaren basophilen Granula. Mastzellengeschwulst, Unterhaut, Hund. Links Methylenblau-Färbung, rechts Toluidinblau-Färbung. 60x. | ||||||||
Die in Nest- und Strang- oder Kettenform angeordneten Geschwulstzellen besitzen auffallende Ähnlichkeit mit Mastzellen, was sowohl ihre Form als auch ihre Zellbestandteile betrifft. Die Granula sind basophil und metachromatisch, das heißt, sie färben sich mit Toluidinblau leicht rötlich an. Dass die Geschwulstmastzellen zumindest beschränkt sekretorisch aktiv sein können, lässt sich aus der Ödematisierung ihrer Umgebung und der Anwesenheit eosinophiler Granulozyten ablesen. Von Fall zu Fall, aber auch in ein und derselben Geschwulst, bestehen Unterschiede im Differenzierungsgrad. Entdifferenzierte Zellen besitzen nur wenige oder lediglich eosinophile Granula, ihre sauren Bestandteile werden mitunter erst durch Färbung im abgesenkten pH-Bereich erkennbar. Die Prognose verschlechtert sich mit zunehmendem Entdifferenzierungsgrad, wobei es zu multiplen oder sogar generalisierten Manifestationen kommen kann. Auch für reife Mastzellengeschwülste gilt wegen des infiltrierenden Wachstums die Gefahr der Rezidivbildung. | |||||||||