Mycobacterium-avium-Infektion des Schweines | ||||||||||||
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1. Entzündlich verbreitertes interlobuläres Leberinterstitium: Langhanssche Riesenzelle (1), Epitheloidzellen, Lymphozyten, Plasmazellen (2). 2 Gallengänge (3). H.-E.-Färbung, 20x. | 2. und 3. Multiple graugelbe, speckige, peripher zum Teil sternförmig verzweigte Herde im Lebergewebe. | |||||||||||
Die Hepatitis des Schweines durch Mycobacterium (M.) avium unterscheidet sich von der M. avium - Hepatis des Vogels einerseits und von der M. - bovis-Hepatitis des Schweines andererseits. M. bovis verursacht in der Schweineleber die vom Rind bekannten typischen miliaren, runden, epitheloid- und riesenzelligen, rasch verkalkenden Granulome. Demgegenüber sind die Entzündungsprozesse bei der aviären Lebertuberkulose im interlobulären Gewebe lokalisiert, das durch infiltrierende Epitheloid- und Riesenzellen sowie Lymphozyten, Plasmazellen und Makrophagen verbreitert wird, ohne dass es zu einer Granulombildung kommt (Bild 1). Makroskopisch können grauweiße, speckige miliare und supramiliare Herde erkannt werden, sich entsprechend der Textur des Interstitiums sternförmig in die Peripherie verzweigend. Wegen ähnlicher Topographie müssen die Veränderungen sowohl histologisch als auch makroskopisch von denen der parasitären interstitiellen Hepatitis des Schweines differenziert werden. | ||||||||||||