Mastitis tuberculosa caseosa | |||||||
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1. Verkäsung und Verkalkung, von denen der zentrale Teil des Läppchens betroffen ist (1). In der Peripherie Riesen- und Epitheloidzellen (2), anschließend andere Entzündungszellen und Reste milchbildenden und -ableitenden Gewebes (3). Mastitis tuberculosa caseosa, Kuh. H.-E.-Färbung. 5x. | 2. Gelbliche verkäste Läppchen und Läppchengruppen im gesamten Euterviertel. Miliare Tuberkel im Euterlymphknoten. Mastitis tuberculosa caseosa, Kuh. | ||||||
Im Gegensatz zur produktiven lobulär-infiltrierenden Eutertuberkulose handelt es sich bei der Mastitis tuberculosa caseosa um eine betont exsudative Entzündungsform. Nach massiver Fibrinogenüberflutung kommt es zur Fibrininfiltration des Gewebes, die eine Koagulationsnekrose (trockene Verkäsung) mit frühzeitiger Verkalkung nach sich zieht. Innerhalb weniger Tage können so ganze Viertel verändert werden. Das Euter ist geschwollen, bretthart und bei der postmortalen Durchtrennung sind die Kalkeinlagerungen wahrzunehmen. Die Schnittfläche ist trocken, gelb gefeldert mit Ausbildung sogenannter Blutpunkte (Hyperämie und Hämorrhagie). Die Euterlymphknoten weisen entweder eine diffuse Verkäsung mit Verkalkung oder, wie in Bild 2, miliare Tuberkel auf. | |||||||