Lungenemphysem | |||||||
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1. Hochgradig gedehnte Alveolen mit scheinbarer oder tatsächlicher Ruptur der Alveolarwände. Lungenemphysem, Schwein. H.-E.-Färbung, 5x. | 2. Vikariierendes Emphysem (helle und voluminöse Lungenbezirke) im Zusammenhang mit einer akuten katarrhalischen Bronchopneumonie (dunkelrote Spitzenlappen). Schwein. | ||||||
Das Emphysema pulmonum (Lungenblähung) ist durch ein gegenüber dem Normalzustand größeres Lungenvolumen gekennzeichnet. Bei einem Emphysem (E.) können folgende anatomische Komponenten betroffen sein:
Ein E. betrifft entweder die gesamte Lunge (universelles E.) oder nur Teile davon (partielles E.). Emphyseme verlaufen akut oder chronisch. Pathogenetisch entscheidend ist das Verhalten der für die Verringerung des Lungenvolumens während der Exspiration verantwortlichen interalveolären elastischen Fasern. Diese verlieren durch Überdehnung ihre Elastizität, so dass die Lunge fast in Inspirationsstellung verbleibt. Man unterscheidet folgende Formen:
Interstitielle Emphyseme entstehen durch Riss der Wandungen gasführender Wege. Als Folge eines Emphysems kommt es zu vermindertem Gaswechsel. | |||||||