Spindelzellensarkom | |||||||||
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Prophase. | Metaphase a. | ||||||||
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Völlig ungeordnet gelagerte, überwiegend spindelförmige Zellen, ausgeprägte Kernpleomorphie mit Bildung riesenhafter Zellkerne, zahlreiche Mitosen unterschiedlicher Stadien im Blickfeld. Spindelzellensarkom, Unterhaut, Hund. H.-E.-Färbung, 20x. | Metaphase b. | Anaphase. | |||||||
Das Mikrophoto demonstriert eindrucksvoll den anarchen Charakter von Geschwülsten mit Trennung des Zusammenhanges zwischen Struktur und Funktion. Es liegt ein hochgradiger Differenzierungsverlust (Heterotypie) vor. Die Zellen können zwar noch als mesenchymähnlich angesprochen werden, sie lassen aber eine weitergehende Differenzierung etwa in faser-, gefäß- oder knochenbildende Zellen vermissen . Abweichend von der sonst üblichen Terminologie müssen solche Geschwülste nach der Form ihrer Zellen, in vorliegendem Beispiel als Spindelzellen-Sarkom benannt werden. Spindelzellensarkome können fast überall im Körper auftreten, am häufigsten in der Unterhaut. Sie metastasieren, infiltrieren die Umgebung und wachsen schnell. Auf der rechten Seite sind Kernteilungsstadien aus vorliegendem Präparat dargestellt. In der Prophase verschwindet die Kernmembran und aus dem Chromatin konfigurieren sich die Chromosomen. Die Metaphase zeigt die in der Äquatorialplatte angeordneten Chromosomen als sternförmiges Gebilde (Monaster) in der Aufsicht (a). In seitlicher Betrachtung erscheint das als strichförmiges, ausgefranstes Gebilde (b). In der Anaphase haben sich die Chromosomen geteilt und je ein Chromosomensatz wird an einen Zellpol gezogen. Während der, hier nicht abgebildeten Telophase reorganisiert sich das Chromatin und nach der Trennung des Zytoplasmas sind zwei Tochterzellen mit hinsichtlich der Entdifferenzierung identischen Informationen (äquale Teilung) entstanden. | |||||||||