Malignes Melanom
pigmentarme und pigmentreiche Geschwulstzellen vom MelanoblastentypInfiltration des Unterhaut-FettgewebesGeschwulstzellen in einem Lymphgefäß
1. Große mesenchymale Zellen, die unterschiedliche Mengen an braunschwarzem Pigment ent- halten. Malignes Melanom, Unterhaut, Hund. H.-E.-Färbung, 20x.
2. Infiltration des Unterhautfettgewebes durch gering pigmenthaltige, großkernige Zellen. Malignes Melanom, Unterhaut, Hund. H.-E.-Färbung, 20x.
3. Anfüllung eines dilatierten Lymphgefäßes durch pigmenthaltige Geschwulstzellen. Malignes Melanom, Unterhaut, Hund. H.-E.-Färbung, 10x.


Für die Diagnose dieser bösartigen Geschwulst sind folgende Merkmale heranzuziehen:
  • Heterotypie: Das Gewebe enthält zwar Zellen, die durch ihren hohen Pigmentgehalt den Melanozyten ähnlich sind, entscheidend ist aber das Vorhandensein wenig differenzierter Zellen mit großen, hellen Kernen und mit geringem Farbstoffgehalt (Bilder 1 und 2).
  • Infiltrierendes Wachstum, das sich sehr eindeutig nachweisen läßt, weil sich die Zellen durch ihren Pigmentgehalt zu erkennen geben (Bild 3).
  • Metastasenbildung ist zu erwarten, da sich Geschwulstzellen innerhalb eines Lymphgefäßes befinden.
Die Wachstumsgeschwindigkeit maligner Melanome ist erfahrungsgemäß hoch, das lässt sich jedoch an vorliegendem Bildmaterial nicht beweisen.